10. Ethik-Forum: Das situierte Gehirn –
Neue Wege in Philosophie, Psychologie und Psychiatrie

Prof. Dr. med. Martin Heinze

Studium der Medizin und Philosophie in Aachen, Dublin und Berlin. "Postdoctoral Fellow" am Institut für Philosophie des University College Berkeley, CA, USA. 2007Habilitation an der Universität Göttingen zum Thema "Subjektivitätstheoretisch-fundierte Psychopathologie“. Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, Psychotherapie sowie Forensische Psychiatrie. Leiter des Referats "Philosophische Grundlagen der Psychiatrie und Psychotherapie" der DGPPN. Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Philosophie und Wissenschaften der Psyche. Leiter der Hochschulklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Med. Hochschule Brandenburg an der Imma¬nuel Klinik Rüdersdorf.

Forschungsschwerpunkte: Theoretische Grundlagen der Psychiatrie, Subjektivitätstheorie und Psychiatrische Versorgungsforschung.

Prof. Dr. Ute Habel

Studium der Psychologie in Trier und Tübingen. Promotion in Tübingen, Habilitation in Wien. Seit 2005 leitende Psychologin und Psychologische Psychotherapeutin an der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Uniklinikums Aachen. Seit 2009 Professorin für neuropsychologische Geschlechterforschung an der Med. Fakultät der RWTH Aachen. Leitung der Sektion Neuropsychologie sowie Direktorin des JARA-BRAIN Instituts 1 an der RWTH Aachen und am Forschungszentrum Jülich (JARA-Professorin).
Seit 2016 Sprecherin des DFG Graduiertenkollegs „The neuroscience of modulating aggression and impulsivity in psychopathology“.

Forschungsschwerpunkte: Neurobiologische Grundlagen von Emotionen und Kognitionen sowie Geschlechtsunterschiede bei Gesunden und psychiatrischen Patienten unter der Verwendung der funktionellen Kernspintomographie; Einflüsse von pharmakologischen und psychotherapeutischen Interventionen sowie hormonelle Einflüsse auf zerebrale Dysfunktionen psychiatrischer Patienten.

Prof. Dr. Achim Stephan

Studium der Philosophie, Mathematik sowie der Psychotherapie und Psychosomatik an der Universität Göttingen; dort Promotion. 1988-1993 wiss. Mitarbeiter im DFG-SPP „Kognition und Gehirn“. Habilitation in Philosophie zum Thema „Emergenz“ an der Universität Karlsruhe. Seit 2001 Professor für Philosophie der Kognition an der Universität Osnabrück. 2005-2013 Sprecher der VW-Schlüsselthemenprojekte animal emotionale I und II, 2009-2012 Ko-Direktor des bi-nationalen Forschungsprojekts „Emotionales Erleben in der Depression“. Seit 2017 Ko-Sprecher des bi-lokalen DFG-Graduiertenkollegs „Situierte Kognition“. 2012-2015 Präsident der Gesellschaft für Analytische Philosophie (GAP). Seit 2017 Präsident der European Philosophical Society for the Study of Emotions (EPSSE).

Forschungsschwerpunkte: Menschliche Affektivität, situierte Kognition und Affektivität, Theorien der Emergenz, Philosophie der Psychiatrie und Psychotherapie, Philosophie des Geistes und der Kognition, Philosophie der Kognitionswissenschaft.

Prof. Dr. phil. Bert Heinrichs

Studium der Philosophie, Mathematik und Erziehungswissenschaften in Bonn und Grenoble; 2007 Promotion. 2013 Habilitation zum Thema „ethischer Intuitionismus“. 2002-2005 wiss. Mitarbeiter am Institut für Wissenschaft und Ethik (IWE) und von 2005-2007 am Deutschen Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften (DRZE) der Universität Bonn; 2007-2015 Leiter der Wissenschaftlichen Abteilung des DRZE. Seit 2015 Professor für Ethik und Angewandte Ethik am IWE sowie Leiter der Arbeitsgruppe "Repräsentation und Modell" im Institut für Ethik in den Neurowissenschaften (INM-8) am Forschungszentrum Jülich.

Forschungsschwerpunkte: Angewandte Ethik, insbesondere Bioethik und Forschungsethik, sowie Metaethik; Philosophie des Geistes; Praktische Philosophie Kants, Britische Philosophie des 18.-20. Jahrhunderts.

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